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  • Winter 2021
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  • Gruppe Strausberg 2018
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Die einzige, die individuell fast den kompletten Winter durchtrainiert hat, ist unser derzeit vielleicht größtes jugendliches Talent, Jette Ball. Nach zuletzt ordentlichen Trainingsfortschritten entschied sich ihr Trainer, sie für eines der technisch herausfordernsten Disziplinen der Leichtathletik, den Hürdensprint, zu melden.

Leider waren die Voraussetzungen nach zuletzt aufgetretenen Sprunggelenks-problemen und am Vorabend angeschwollenem rechten Knöchel dank eines Mückenstichs nicht die Besten. Dennoch entschied sich der Trainer, sie an den Start zu schicken. Ihr Premierenlauf gelang auch ganz ordentlich, bis sie an der siebten Hürden hängenblieb, den Lauf aber dennoch tapfer zu Ende lief. Die Zeit von 15,05s geriet schnell zur Nebensache, als sie noch im Zielbereich mit dem rechten Fuß immer weniger auftreten konnte. Dank der Fürsorge des Platzwartes konnte sie später auf geliehenen Gehhilfen aus eigener Kraft das Stadion verlassen. Egal, ob diese Verletzung durch Prellungen im Gelenk oder die Nachwirkungen des Mückengiftes im Fuß hervorgerufen wurden, hier hätten Trainer und Athletin evtl. lieber weniger risikieren sollen, aber hinterher ist man immer schlauer.

Wir wünschen Jette gute Besserung!

Berliner Mehrkampftag als Saisonsabschluss 2020

Bei besten Bedingungen mit sommerlichen Temperaturen ging unsere einzige U16-Athletin Jette Ball an den Start zu ihrem ersten Vierkampf.

Mit großer Nervosität ging sie in den Startblock zum Auftakt des Vierkampfes. Trotz eher schwachem Start zeigte sie großen Kampfgeist und lief Bestzeit über 100m: 14,21s.

Somit ging es mit Vorfreude in die Weitsprungkiste, wo sie aber leider ihre Geschwindigkeit nicht in Weite umsetzen konnte, auch weil ihre Landung noch stark ausbaufähig ist. Notiert wurden 4,09m.

Das Kugelstoßen lief dann deutlich besser: in ihrem allerersten Stoßwettbewerb stieß sie von Versuch zu Versuch weiter. Schließlich landete die Kugel bei ausgezeichneten 6,68m; und da ist noch so viel mehr drin!

Zum Abschluß, wieder im Hauptstadion, ging es an ihre Krisendisziplin Hochsprung, vor der sie sich seit den letzten Trainingstagen, an denen zum Schluß nichts mehr lief, etwas fürchtete. Und tatsächlich: beim Einspringen lief sie auch hier bei der niedrigsten Höhe an der Latte vorbei und brachte damit Mutter und Trainer zu schieren Verzweiflung. Lediglich zwei Sprünge gelangen ihr in der Vorbereitung. Im Wettkampf bahnte sich dann das Drama an: vorbeilaufen und übertreten der Grundlinie im ersten Versuch über 1,14m! Dann aber zeigte sie erneut starken Kämpferwillen: mit sehr viel Überwindung übersprang sie irgendwie die Anfangshöhe! Und plötzlich war der Knoten geplatzt und sie sprang völlig befreit, als wär nie was gewesen: alle weiteren Höhen übersprang sie im Versuch und gewann von Sprung zu Sprung immer mehr Sicherheit. Erst bei 1,34m riß sie dreimal und somit gehen 1,30m in die Wertung ein.

Überglücklich und von einer großen Last befreit jubelte sie schließlich auch noch über die Urkunde, die ihren großartigen siebten Platz mit 1.617 Punkten dokumentierte!

Jette, wir sind stolz auf Dich und Deine großen Kämpferqualitäten. Hier zeigte sich eindrucksvoll: aufgeben gilt nicht! Nur wer gegen seinen inneren "Schweinehund" ankämpft, gewinnt! Aber bitte, tu sowas nie wieder: Du hast alle Deine Betreuer um Jahre altern lassen...!

Anschließend unterstützte sie noch Timo bei seinen letzten Disziplinen. Das war sehr sportlich und vorbildlich! Weiter so!

Das Abendsportfest der LG Süd am Mittwoch, 26.8. geriet zur Windlotterie: Sturmtief Kirsten zog gnadenlos über Berlin hinweg.

So erlebte Jette Ball ihren erst zweiten Wettkampf und schon war es erneut einer der Extreme: nach der Hitzeschlacht von Schöneberg nun Wind, Regen und Kühle in Lichterfelde. Prompt zahlte sie beim 100m Lehrgeld: sie verschlief den Start und hetzte dem Feld hinterher. Es blieb zwar eine verbesserte Zeit von 14,30s, der aber mit 2,3m/s Rückenwind für die Anerkennung einer neuen Bestzeit nicht zulässig ist.
Im Weitsprung lief es nur geringfügig besser: mit einer Stunde Zeitverzug (!) sprang sie im ersten Versuch ihre neue offizielle Bestweite von 4,24m bei zulässigem Wind, verpasste aber den Endkampf um 5cm: Platz 9 im 15er-Feld.

Mit diesen Erfahrungen sollte sie aber dennoch gut gerüstet sein für den nächsten Wettkampf: die Berliner Meisterschaften! Schlechter können da die Bedingungen nicht werden...

Stefan Grasse

Der OSC lud in seinem sanierten Dominicus-Sportgelände zu einem ersten Sportfest. Es darf als gelungen gewertet werden, die Auflagen waren streng und wurden im Großen und Ganzen von allen Beteiligten eingehalten. Die Bedingungen waren trotzdem recht schwierig, da die Sonne gnadenlos brutzelte und im weiten Rund nur sehr wenig Schatten zu finden war.

 

Unser Neu-Mitglied seit letzten Oktober in der U16, Jette Ball, bestritt ihren ersten Wettkampf überhaupt und musste sich das Rudow-Trikot sogar noch ausleihen (Dank an Anna!). Dabei konnte sie ihre guten Trainingseindrücke zum Teil vor den Augen der Landestrainerin Birte zeigen. Im Weitsprung zeigte sich dann eindrucksvoll der Unterschied zwischen Training und Wettkampf und erst im fünften Durchgang gelang ihr ihre Tagesbestweite von 4,20m.

 

Anschließend ging sie zusammen mit Lucia Lenk über die 100m an den Start. Genau 24 Starterinnen bei der W14 waren ein eindrucksvolles Starterfeld und um so mehr konnte sich Jette über die Qualifikation zum B-Finale mit einer schönen Zeit von 14,34s als Elftplatzierte freuen. Lucia lief nach 14,89s ins Ziel; ihre Stärken liegen eindeutig auf den längeren Distanzen. In dem W14-Sprintfinale traten leider in beiden Läufen nicht mehr alle an, sodass sich Jette in der Endplatzierung auf Rang 9 vorschieben konnte, obwohl ihre zweite Zeit nur eine halbe Stunde später zwei Zehntel langsamer war.

 

Bei den M14 hatte Gregor Lippert mit der größten Hitze zu kämpfen. Bei nur 10 Läufern erreichte er das B-Finale in einer Zeit von 15,02s. In diesem zeigte er ein großes Kämpferherz und konnte sich nicht nur um eine Hundertstelsekunde verbessern (15,01s), sondern auch noch einen direkten Konkurrenten niederringen.

 

Bei strahlendem Wetter starteten 5 Athletinnen in Strausberg bei den Berlin-Brandenburgischen U16-Meisterschaften. Der Sportplatz war einigen ja schon von unseren Trainingslagern bekannt.
 
Julia und Enna trauten sich an das Kugelstoßen heran und wurden 6. und 7.
 
Alle 5 traten über die 100m an: Jette war die schnellste mit 14:35, gefolgt von Lucia (14:57s), Enna (14:73s), Amalia (15:53s) und Julia ( 15:76s).
 
Anschließend liefen noch Julia, Jette, Lucia und Enna die 4x100m-Staffel in einer tollen Zeit von 56:55s.
 
Im nächsten Jahr sammeln wir dann noch mehr Wettkampferfahrung.
 
Ich bin stolz auf euch. Eure Jessi👍🍀
 
   

Links  

 

 

verantw. Anne

 

verantw. Alex

   

Wetter  

   
© TSV Rudow