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gelungener Saisonauftakt für Frauen und Männer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jessica Ombeck und Sonja Schulze   
Dienstag, den 05. Mai 2009 um 15:47 Uhr
… was die "Kleinen können", können wir auch Wink - dachten wir uns und setzten dies bei den ersten Wettkämpfen am vergangenen Maiwochenende um.
Zunächst stand am Freitag der Werfertag beim OSC bei strahlendem Sonnenschein auf dem Plan. Aus unserer Gruppe waren - sage und schreibe - die beiden Trainerinnen aktiv am Start. Jessi, die nach einjähriger „Zwangspause“ wieder in den Ring stieg warf den Hammer im Dritten Versuch auf 22,91 m und sicherte sich damit den Vereinsrekord in der Altersklasse W30, der sie ja seit diesem Jahr angehört. Auch die weiteren Versuche waren für den frühen Zeitpunkt in der Saison schon gut.

Im Kugelstoßen wurde Jessi  mit  2 cm  mehr von Sonja geschlagen, die nach einem eher unglücklichen ersten Versuch im zweiten Versuch eine Weite von 8,20 m stieß und somit fast an ihre persönliche Bestweite (8,24 m) herankam. Im letzten Versuch schaffte es Jessi dann doch noch, die 8 m Grenze zu überschreiten und stieß mit 8,18 m nur einen Zentimeter kürzer als die pB.

Der Diskus flog noch nicht so weit wie er sollte, aber mit 20,04 m knapp über das vorgegebene Ziel. Bis zu den Meisterschaften bleibt ja noch ein bisschen Zeit, um an der Technik und Weite zu arbeiten.

Im Speerwurf erreichte Sonja eine Weite von 23,33 m – Zum Einstieg ok, aber bei weitem noch nicht die Weite, die am Ende der Saison auf der Bestenliste stehen soll. Da muss im Training noch eifrig an der Technik und am Abwurf gearbeitet werden.

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Am Sonntag hieß es dann früh aufstehen und die Fahrt ins Ernst-Reuter-Stadion in Zehlendorf aufnehmen.
Leicht verschlafen, aber doch hochmotiviert und voller Tatendrang trafen unsere Athleten alle ein und auch kurzfristige Zeitplanänderungen stellten kein Problem dar. „Dann stoßen die Frauen halt bei den Männern mit“ – Alles kein Ding.

Als einziger Mann zu den vier Damen gesellte sich Nico, der seine Form im 100 m Lauf (11,89 sec), im Weitsprung (5,68 m) und im Diskuswurf (24,09 m) getestet hat. Hierbei lässt sich sagen, dass vor allem im Weitsprung noch einiges Rauszuholen ist (wir wollen mindestens einen sechs Metersprung sehen Wink ) und der 2 kg schwere Diskus flog nach nur zweimaligem Training schon weiter als im letzten Jahr. Cool

Maria bestritt am Sonntag ihren ersten Wettkampf auf fremden Platz und kann mit ihren Leistungen durchaus sehr zufrieden sein. Nach dem 100 m Lauf (14,66 sec) stieß sie die Kugel auf 8,33 m und im anschließenden Weitsprung gelang ihr eine Weite von 4,72 m. Auch hier sind bei weiterhin fleißigem Training die fünf Meter drin, wenn sie denn mal vom Brett abspringen würde Wink. Im Hochsprung stieg sie bei der Anfangshöhe von 1,31 m ein und blieb bis zu der Sprunghöhe von 1,49 m fehlerfrei. Die anschließende Höhe von 1,52 m hat sie im letzten Versuch nur knapp gerissen – höhere Höhen sind auf jeden Fall „drin“ vieleicht schon bei den bald anstehenden Berlin-Brandenburgischen Seniorenmeisterschaften am 17. Mai in Löwenberg.

Im Diskuswurf gelang Nici im vierten Versuch der Durchbruch. Mit einer Weite von
29,31 m fehlen ihr damit nur 18 cm zur Einstellung des Vereinsrekords in der AK W35 und auch die 30 m werden bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lassen. Auch im Kugelstoßen legte Nici eine Serie hin, die auf 9-Meter-Stöße im Verlauf der Saison hoffen lässt. Mit der Bestweite von 8,93 m sicherte sie sich den Tagessieg. Gratulation.

Sonja und Jessi sagten, wie schon am Freitag, den Wurfgeräten den Kampf an und konnten ihre Leistungen bestätigen bzw. sogar verbessern.

Gleich im ersten Versuch im Speerwurf gelang Sonja mit 24,30 m die Tagesbestweite bei den Frauen  (bei einer Teilnehmerin auch nicht so schwer Wink ). Im Kugelstoßen errang sie mit einer Weite von 8,04 m den vierten Platz.

Jessi stieß die Kugel wie auch schon am Freitag auf eine Weite von 8,18 m und erreichte damit den dritten Platz auf dem Treppchen. Beim Diskus flog nicht nur der Diskus, sondern auch die Athletin. Sie blieb bei dem Sturz aber zum Glück unverletzt und konnte im vierten Wurf zeigen, dass der Diskus auch weiter fliegen kann, als  in den ersten Versuchen . Mit 21,80 m kann Jessi für den frühen Zeitpunkt in der Saison sehr zufrieden sein.

Überrascht waren wir, als wir kurze Zeit später zu diversen Siegerehrungen aufgerufen worden sind eine schöne Erinnerung an diesen  durchaus erfolgreichen Wettkampftag, der eine gute Basis für weitere Bestleistungen im Saisonverlauf  bietet.

 

In diesem Sinne grüßen euch herzlich

Jessi und Sonja

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. Februar 2010 um 12:43 Uhr